Erholung und Entspannung

Die ersten Ferientage sind vorüber. Alexa und ich haben die erste Ferienwoche für uns genutzt, um zu entspannen. Ganz allein, ohne Männer und Kinder, ohne Handy und sonstigen derallei Gerätschaften, sind wir nach Tirol ins wunderschöne Tannheimer Tal gefahren. Stress abbauen, Ruhe, frische Luft und gutes Essen waren alles, was wir wollten. Von daher sei es uns bitte verziehen, dass wir nicht gebloggt oder kommentiert haben. Dieses „Runterkommen“ haben wir ausprobiert und wir können es nur jedem empfehlen. Wir hatten eine süße kleine Ferienwohnung mit wirklich netten Gastleutchen, waren jeden Tag auf einem anderen Gipfel, haben nicht ein Wort über Schule gewechselt, sondern uns einfach nur entspannt und uns ausgepowert. Wir fühlen uns, als wären wir neu geboren… LG von Alexa und Ela Kaffeetasse

 

Buchvorstellungen im Lehrercafe – „HYGGE“ von Louise Thomsen Brits

Dass die Dänen das glücklichste Völkchen unter uns Europäern sein sollen, haben wir schon unzählige Male gelesen. Doch wie schaffen sie es? Und lässt sich dieses „glücklich sein“ auch auf Schule übertragen?

Zum Buch      Ein kleines Buch, welches einem schon beim Anschauen des Covers warm ums Herz werden lässt, erklärt es. „Hygge“ von Louisa Thomas Brits ist ein wunderschönes in kurzen Kapiteln verfasstes Büchlein, welches den Begriff Hygge zunächst erklärt. Der Autorin gelingt dieses sehr gut, kein Wunder, ist sie doch halb Dänin (und halb Engländerin). Man merkt als Leser sofort, wie sehr sie die dänische Lebensweise verinnerlicht hat (sie hat wohl jeden Sommer ihrer Kindheit in Dänemark verbracht) und fühlt sich unweigerlich von ihren Zeilen in den hyggeligen Bann gezogen. Nach einleitenden Worten geht Louisa Thomas Brits in den nachfolgenden einzelnen Kapiteln dazu über, dem Leser näher zu bringen, wie er selbst es sich hyggelig machen kann. Zugehörigkeit, Rückzugsorte, Gemütlichkeit, Wohlbefinden, Einfachheit, Achtsamkeit usw. – so überschreibt die Autorin die einzelnen Texte und beschreibt mit ihnen Situationen, wie der Däne es schafft, es sich gemütlich zu machen, sich wohl zufühlen, herunterzukommen vom Alltag, einzutauchen ins Glück, ins Wohlbefinden. Dazu taucht man als Leser in Alltagssituationen ein und erfährt kurz und prägnant, aber dennoch sehr warmherzig beschreibend, mit welcher Leichtigkeit man sein Leben angenehmer und wohlbefindlicher gestalten kann. Man benötigt keine großen Anstrengungen oder Umräumaktionen dazu, man benötigt lediglich den Willen zu Hygge und die Bereitschaft. Jeder kann Hygge lernen, und fasst möchte ich nach dem Lesen des Büchleins sagen, jeder muss Hygge lernen. Wer Hygge lebt, dem geht es einfach besser, der ist in der Lage, sich selbst und seine Angehörigen zu entschleunigen und das Leben zu genießen. Hygge ist sehr leicht anzuwenden, das merkt man als Leser bei jeder weiteren gelesenen Seite. Die Tipps der Autorin sind auch für den Leser schnell umsetzbar. Es geht darum, einen Tisch schön zu gestalten, eine Kerze zum Essen brennen zu lassen, ein Lieblingsgetränk anzubieten, freie Zeit einzuräumen, das Handy auszuschalten, das Wochenende von der alltäglichen Arbeit freizuhalten oder morgens gemeinsam mit der Familie zu frühstücken. In frei gewordenen Zeiten ist es jedem selbst überlassen, wie er zu Hygge kommt, ob nun durch einen Spaziergang, eine Wellnessanwendung oder ein gutes Buch. Herauslesbar ist aber immer wieder, dass Hygge eintritt, sofern man mit Gelassenheit und Ruhe, mit Freundlichkeit und Gemütlichkeit sein Leben gestaltet und vor allem gemeinsam mit anderen Menschen, die man gern um sich hat, die man mag. Aufgelockert werden die Texte durch dänische Zitate oder Sprichwörter, die darunter ins Deutsche übersetzt wurden. Man lernt dadurch eine Menge über die Dänen, passende Hintergrundinformationen gibt’s gratis am Ende des Buches. Stilvolle in schwarz/weiß gehaltene Fotografien unterstreichen die Inhalte der Texte und lassen einen als Leser sogar währen des Lesens einen Moment verharren.

Wie lässt sich Hygge auf Schule übertragen?

Wer das Buch gelesen hat, dem geht es anschließend nur gut. Also ist es sinnvoll, das Buch auszugsweise vielleicht auch mit Schülern zu lesen und zu diskutieren, dann geht es auch den Schülern gut. Als Lehrer kann man es aber auch im Klassenraum hyggeliger werden lassen. Je nach Schulform und/oder Altersklassen der zu unterrichtenden Klientel kann man entweder mit den Schülern gemeinsam überlegen, wie man mehr Wohlbefinden in den Klassenraum hineinbekommen kann oder mit den Schülern auch mal gemeinsam Dekorationsgegenstände herstellen. Lernen soll Spaß machen und nachhaltig wirken. Und genau dem wirkt häufig ein ungemütlicher Lernort entgegen.

Hygge kann man lernen! Also auf zur Hygge-Lernstunde. Wir haben in den vergangenen Wochen viel darüber nachgedacht, z.B. auch mit einem Gastbeitrag von lehrermomente, wie man den Unterricht in den letzten Schulstunden interessant gestalten kann. Alexa und ich haben uns daher mit unseren Schülern Hygge vorgenommen und in einem Hygge-Projekt mit den Schülern gemeinsam Passagen aus dem Hygge-Buch gelesen, Dänemark in seiner Lebensweise erforscht, die Zitate und Übersetzungen aus dem Buch in Schönschrift und mit Verzierungen versehen auf große Leinwände bzw. Plakate gebracht, die Umgestaltung der Klassenräume auf Papier geplant und eine Umsetzung für die erste Schulwoche geplant.

Wirklich alle Schüler waren begeistert von dieser Projektidee. Auch sie wollen sich wohlfühlen in der Umgebung, in der sie so viele Stunden des Tages verbringen. Und – sie fanden diese letzten Schulstunden als die schönsten des gesamten Schuljahres. Ja, da geht das Lehrerherz so richtig auf.

Wir würden uns sehr wünschen, dass mehr und mehr Deutsche sich der im Buch beschriebenen Lebensweise annehmen würden und die Ellbogengesellschaft sich mehr und mehr abschwächt. Und wir würden uns wünschen, dass sich viele unserer Kollegen darüber Gedanken machen würden, in welcher Umgebung ihre Schützlinge lernen.

Von daher, lest dieses Buch und verschenkt es an alle, die ihr kennt.

 Wir sprechen hiermit eine absolute Kaufempfehlung aus.

Folgende Informationen zum Buch stehen für euch zur Verfügung:

9783442393176_Leseprobe

Einen herzlichen Dank an den Random Verlag, der uns das Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Gelesen habt ihr meine eigene und ganz ehrliche Meinung.

Liebe Grüße aus dem Lehrercafe, eure Alexa und Ela Kaffeetasse

 

Blogneuvorstellungen im Lehrercafe – Lehrer-Momente

Heute möchten wir Lehrer-Momente die Gelegenheit einräumen, uns allen ihren neuen Blog vorzustellen. Eine (noch) junge und relativ frisch gebackene Lehrerin möchte auf ihrer Seite über Wissenswertes, interessante Tipps und Erfahrungen aus dem Unterricht berichten. Lehrer-Momente hat uns einen Gastbeitrag geschickt, mit dem sie sich nicht nur vorstellen wird, sondern mit dem sie auch unheimlich viele Tipps zur Unterrichtsgestaltung für die letzten Stunden vor den Ferien an uns weitergeben möchte. Also wir folgen dem Blog schon ein kleines Weilchen und sind ganz begeistert. LG aus dem Lehrercafe, Alexa und Ela  Kaffeetasse

 Wer und was ist „Lehrer-Momente“? Weiterlesen

DAS ENDE DES SCHULJAHRES, DIE SCHÖNSTEN GESCHENKE FÜR LEHRER? (Beitrag 18/2017)

Das Planète Chocolat Team, ein belgischer Chocolatier für handgemachte Pralinen aus Brüssel, interessierte sich dafür, was Schüler oder Eltern der Schüler gegen Ende des Schuljahres den Lehrern geschenkt haben. Was war das Geschenk ? Und wenn ja, war es vielleicht ein Geschenk, das Schokolade enthielt?

Wir haben an dieser süßen Umfrage teilgenommen, andere Blogger ebenso. Daraus ist ein toller Blogbeitrag auf Planète Chocolat entstanden, den ihr unter folgendem Link lesen könnt.

Planete Chocolat Blogartikel

Ergebnis: die Schokolade als Geschenkidee ist unschlagbar. Lehrer sind große Naschkatzen und sie hilft gegen Depressionen und Stress.

Was bekommt ihr so geschenkt zum Schuljahresende, zu Weihnachten, zum Geburtstag von Schülern, von Kollegen, von netten Menschen, die einfach mal danke sagen wollen? Wir sind gespannt auf eure Antworten.

Schokoladige Grüße aus dem Lehrercafe, Alexa und Ela Kaffeetasse  Winterfeldt-Weisse-Schokolade-mit-Kaffee-aus-Berlin-Deutschland

 

Buchvorstellungen im Lehrercafe – Michael Felten mit „Die Inklusionsfalle“

Intro

Körperlich und geistig behinderte Kinder besuchen neben nicht behinderten Kindern unsere Schule, Autismus und Down Syndrom gehören zum Tagesgeschäft, die nötige Ausbildung dazu nicht. Man verlangt es einfach von uns, und wenn es nicht klappt, dann haben wir, die Lehrer, versagt. Was auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird, wie es um sein Wohlergehen steht, egal, Inklusion muss jetzt sein, weil es alle machen, weil die Politik es so will. Wiedermal. Förderschulen, Fehlanzeige. Weiterlesen

Lehrercafe on tour – Grundschule Mörsdorf muss bleiben! (Beitrag 16/2017)

Wir fahren aus Kastellaun heraus. Vor uns liegen noch ca. 11 km bis Mörsdorf. Die schmale Landstraße dorthin führt uns durch Wälder, vorbei an Feldern und zahlreichen Windrädern. Die Straße gibt den Blick frei auf den hügeligen Hunsrück und kurz vor Erreichen des Ortes auf die seit Oktober 2015 eröffnete Geierlay-Hängeseilbrücke, die schon einen Besucherrekord zu verzeichnen hat.

Idylle pur, denken wir, als wir in den Ort hineinfahren. Urlaubsgefühle kommen auf. Ein Dorf mit garantiertem Wohlfühleffekt. Wunderschöne Häuser mit gepflegten Grundstücken, ein Landgasthof mit einladender Atmosphäre, eine Bücherei, eine Bäckerei, ein Kindergarten… und – eine Schule erwarten uns auf eine Stippvisite.

Mörsdorf

Natürlich sind wir nicht ohne Grund hier. Wir besuchen die Grundschule, die mit momentan 19 Schülern eine der kleinsten Grundschulen im Land darstellt. Vor Ort wollen wir schauen, was Bildungsministerin Hubig hier ausradieren möchte, um Kosten zu sparen, um unsinnige Leitlinien durchzubringen.

Die Bilder zeigen ganz deutlich, in dieser Schule lernen die Kinder nicht nur lesen, schreiben und rechnen. Sie haben einen Frühlingsgarten, pflegen Bienenstöcke und pflanzten einen Ahorn mitten auf den Schulhof. Von Anwohnern erhielten wir die Auskünfte, dass die Kinder in ihrer Schule kochen, Fastnacht feiern, letzthin eine Autorenlesung genießen durften mit Sonja Hartmann, im Winter Schlitten fahren und Ausflüge unternehmen. Ein Blick auf den Speiseplan lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen, hier gibt es jeden Tag ein anderes leckeres Mittagsgericht, kostenfrei versteht sich, das zahlt die Gemeinde. Am Nachmittag werden die Kinder betreut. Die Schule ist ein Teil des Dorfes und dazu sehr lebendig. Hier werden die Experten vor Ort mit in den Unterricht einbezogen, alle Schüler wohnen im Dorf, kennen alle Örtlichkeiten und Einrichtungen und können alles problemlos zu Fuß zu erreichen. Wenn im Dorf Veranstaltungen stattfinden, gestalten die Schulkinder regelmäßig die Programme und bereichern dadurch das Gemeinschaftsleben.

Interview mit dem Bürgermeister: Herr Kirchhoff, ein Bürgermeister mit dem Herz am rechten Fleck und sich einsetzend mit Leib und Seele für seine kleine Gemeinde, hat uns zudem viel berichtet über die Aktion „Rettet unsere Schule“ und seinen Ausflug zur Portestdemonstration in Mainz, wo er mit Eltern, Kindern und den überaus motivierten und engagierten Elternsprecherinnen die Petition übergab. Er berichtet uns von einer Frau Hubig, die wohl nicht damit gerechnet hatte, dass sich derart viel Widerstand vor ihrem schönen Landtag zeigt. Mit fadenscheinigen Argumenten speiste sie Herrn Kirchhoff und seine Begleiter auch an diesem Tag ab. Bei der Übergabe der Petition entschlüpft es Hubig doch tatsächlich, dass es 1500 Dörfer im Land gäbe, denen es auch ohne Grundschule gut gehe. Mit Bedacht habe sie die Mindestgröße (mindestens eine Klasse pro Jahrgang) gewählt, da sie nur dadurch eine Voraussetzung für eine gute pädagogische und organisatorische Arbeit an Grundschulen erfüllt sehe. Sie wolle, dass Kinder auch am Nachmittag AGs und Vielfalt geboten bekämen, dieses wäre nur durch Mindestgrößen-Konzepte erreichbar.  Ein Blick auf die Mörsdorfer Homepage hätte ihr bereits gezeigt, dass sie mit ihren Ansichten komplett daneben liegt. Es ist und bleibt unfassbar!!! –  Trotz alledem sieht Herr Kirchhoff den Ausflug nach Mainz als eine in sich gelungene Aktion und spricht mehrfach seinen Elternsprecherinnen allergrößten Dank aus. Wenig Unterstützung erhält Mörsdorf von der übergeordneten Verbandsgemeinde, da stört wohl der eigene Stil, den man in Mörsdorf fährt. Anders sieht es in Nachbargemeinden aus, bspw. aus Cochem-Zell ist der Verbandsbürgermeister mit nach Mainz gefahren. „Was nützt es uns, bauwillige junge Familien mit wunderschönen Bauplätzen in unsere Gemeinde zu locken, wenn wir keine Schule mehr anbieten können?“, seufzt Ortsbürgermeister Kirchhoff und es ist nachzuempfinden, was er meint. Junge Familien sind heute mehr denn je an guter Infrastruktur interessiert. Dazu gehört meistens im ersten Blick, dass neben einem Kindergarten auch zumindest die Grundschule fußläufig zu erreichen ist. Mehrfach hat Herr Kirchhoff vor der Petition der Elternsprecherinnen Frau Dr. Hubig eingeladen, sich die örtlichen Begebenheiten in Mörsdorf anzuschauen und sich mit eigenen Augen vom vorherrschenden fantastischen Schulkonzept überzeugen zu lassen, um keine unbedachte Entscheidung vom Schreibtisch aus zu treffen. Sie ist nicht gekommen, der Weg war ihr wohl zu weit, zu beschwerlich, sie hatte keine Lust…

Natürlich haben die Medien reagiert und in einigen Zeitungsartikeln über die Proteste und die Petitionsübergabe berichtet. Doch die Rhein-Zeitung, die in RLP mit großer Auflage in der gesamten Umgebung gelesen wird, wäre nicht die Rhein-Zeitung, wenn sie sachlich Bericht erstatten würde, wie es eigentlich ihre Aufgabe sein sollte. Nein, stattdessen lässt man zusätzlich Frau Birgit Pielen (Nachrichtenchefin der Rhein-Zeitung Koblenz) in einem Bildungskommentar  zu Wort kommen, der die Gemüter und auch uns erhitzt und in neue Empörung versetzt. Sie schreibt darüber, dass das Bildungsministerium „Realpolitik machen muss“, statt das „Hohelied auf Zwergenschulen“ zu singen und dass zahlreiche Eltern ihre Kinder in benachbarten Grundschulen mit Ganztagsschulprogramm anmelden würden, statt sie in die eigenen im Dorf ansässigen Schulen zu schicken. Das mag für einen Ort wie Klotten zutreffen, dann sollen die Eltern dort mit ihrer Entscheidung leben, vielleicht bereuen diese nachfolgende Generationen. Aber das Konzept der Grundschule Mörsdorf sieht genauso wie größere Grundschulen ein umfassendes Konzept vor, nur will es sich keiner anschauen, weder Frau Pielen noch Frau Dr. Hubig wollen es wahrnehmen, stattdessen reden beide über begrenzte Möglichkeiten und Unattraktivtäten an Zwergenschulen, über Luxus, den Politik jahrelang zugestanden hat, der jetzt beendet werden müssen – aus Kostenersparniszwängen. Wohin diese Zwänge führen, sehen wir am immer dicker gefüllten Geldbeutel unserer Landtagsabgeordneten (siehe Beitrag).

Fakt ist, schließt Frau Dr. Hubig die Mörsdorfer Grundschule, löscht sie damit ein hervorragendes Schulkonzept aus, Arbeitsplätze entfallen, Kinder müssen mit dem Bus zur nächsten Grundschule mit täglich 1,5 Stunden Fahrtzeit fahren, das Dorf verliert einen lebensnotwendigen Baustein.

Wir fordern, fahren Sie nach Mörsdorf, Frau Dr. Hubig, so wie wir es auch getan haben, um uns einen genauen Eindruck zu vermitteln, und erleben Sie vor Ort, was Sie kaputt zu machen versuchen. Werden Sie endlich Ihrer Funktion gerecht, derer Sie bisher nicht gerecht werden – Sie sind Politikerin und damit eine gewählte Vertreterin des Volkes. Vertreten Sie also bitte auch im Sinne derer, die Sie gewählt haben werden Sie den Bürgern von morgen gerecht, in dem Sie die richtige Entscheidung treffen, nämlich die, dass die Grundschule von Mörsdorf bestehen bleibt.

Wer sich weiter informieren möchte, kann folgende Links öffnen, die uns Bürgermeister Kirchhoff zur Verfügung stellt.

Website der Grundschule   ***   Petition

Aktion zur Rettung     ***  Detaillierte Pressemitteilung   ***  Pressemitteilung

Wir bedanken uns bei der Gastfreundschaft in Mörsdorf und bei Ortsbürgermeister Kirchhoff für das Interview. Die Hoffnung stirbt zuletzt, darum hoffen wir auf ein gutes Ende und ein Fortbestehen der Grundschule in Mörsdorf wie auch in anderen betroffenen Gemeinden.

LG aus dem Lehrercafe, heute von Ela Kaffeetasse

Was sind Ihnen die Kleinen wert, Frau Dr. Hubig?  (Beitrag15/2017)

Zahlreiche Eltern, Kinder und Ortsbürgermeister mehrerer Dörfer aus RLP haben sich auf den Weg nach Mainz gemacht. Sie wollen dort am heutigen Vormittag für den Erhalt von kleinen Grundschulen demonstrieren. Auf einem nahe gelegenen Platz möchten sie während der zeitgleich stattfindenden Plenarsitzung im Landtag ihre Forderungen deutlich machen und der Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig eine Petition übergeben, die online mehr als 25 000 Unterstützer gefunden hat.

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Buchvorstellungen im Lehrercafe – Sebastian Krumbiegel mit Courage zeigen (Warum ein Leben mit Haltung gut tut)

Das Cover zog mich regelrecht an, der Blick des für mich sehr bekannten Sebastian Krumbiegel zwang mich nahezu, das Buch zu öffnen und zu lesen.

„Courage zeigen – Warum ein Leben mit Haltung gut tut“, was für ein Titel. Er verspricht viel? Hält er es auch? Ja. Eigentlich sollte diese kurze Antwort genügen, um nicht allzu viel vorwegzunehmen.

Courage zeigen, also mutig und unerschrocken sein, und eine Haltung haben, also eine Einstellung, eine persönliche Meinung zu einer Angelegenheit, Sache, Person – sind das nicht Dinge, die wir als Lehrer in unseren Erziehungs- und Bildungsauftrag mit einflechten sollten? Ich finde ja. Weiterlesen

Das Lehrercafe feiert seinen ersten Geburtstag

Gestern Morgen kam die Nachricht. Sie öffnete sich automatisch als wir unseren Blog öffneten. Ein Glückwunsch-post von WordPress zum ersten Jahrestag. Hätten sie uns nicht darin erinnert, wir hätten es glatt vergessen.

Tja, und nun sitzen wir hier in Tonis Cafestube, unserem Lehrercafe-Zuhause, wie gewohnt bei einem Cappuccino und feiern ins lange Wochenende hinein und auch unseren ersten Geburtstag. Toni hat uns einen Sekt spendiert, Tamara kommt gleich zu Besuch und wir können es noch gar nicht so richtig glauben, dass wir tatsächlich schon ein Jahr lang bloggen. Wer hätte das gedacht…

Wir finden es immer noch toll, zu bloggen und ein damit ein öffentliches Augenmerk auf die Bildung in unserem Land zu haben. Viele nette Blogger und auch andere Leser kennen uns mittlerweile, hinterlassen Likes oder Kommentare, wir danken euch so sehr. Wir lesen gern auf anderen Blogs und erweitern unseren Horizont. Denn nicht nur Bildungsblogs stehen auf unserer Leseliste, nein auch zu vielen anderen Themen gibt es so viele gute Blogs, denen wir „lesetreu“ geworden sind, die wir spannend und inspirierend, lustig und nett, interessant und wissenserweiternd empfinden.

Uns haben über 16.000 Leser besucht in diesem ersten Jahr, fast einhundert Menschlein sind zu unseren Followern geworden. Unfassbar toll! Wir werden irgendwie immer bekannter, denn Leser, Ratsuchende, Autoren und andere Bloginhaber schreiben uns an, bieten Zusammenarbeiten an, möchten Gastbeiträge veröffentlichen oder ihr Buch vorstellen. Mit dem Random Verlag gibt seit der vergangenen Woche eine Zusammenarbeit, die uns sehr erfreut und so einige Ideen für das kommende Jahr sind bereits geplant, sie in die Tat umzusetzen.

Liebe Leser, ihr alle da draußen im Netz, vielen lieben Dank fürs Lesen, fürs Besuchen und für eure Treue. Wir drücken euch alle ganz fest und feiern im Geiste mit euch unseren ersten Geburtstag.

Ganz liebe Grüße aus dem Lehrercafe, eure Alexa und eure Ela Kaffeetasse