Wie kommen Lehrerblogs zu ihrem Namen?

Eines steht bisher schon mal fest: auch wir wollen bloggen und uns damit einreihen in die zahlreichen bereits vorhandenen Lehrerblogs. Wir, das sind Alexa, Tamara und Ela. Einmal im Monat sitzen wir in `unserem` Cafe und plaudern über den Wahnsinn des deutschen Bildungssystems, über den Wahnwitz, dass wir ihm täglich angehören. Alle Mitte 40 haben wir jede von uns genug erlebt, um mitreden zu können und viel wichtiger, zu wollen.

Fazit: Ein Blog muss her, doch wie soll er heißen?

„Blickpunkt Bildung“, schlägt Alexa vor.

„Oh Gott, wie offiziell!“, nörgelt auch gleich Tamara rum.

Wie nennen sich denn die anderen? Ein Griff zum Handy, ein Blick zu Google und schon flimmern sie über die Bildschirme, die Namen unserer Kollegen Blogs. Herr Rau berichtet aus dem `Lehrerzimmer`, Frau Freitag nennt ihren Blog ganz simpel `fraufreitag`, Herr Jentsch steht ganz offensichtlich auf bunte Kreide, Jan-Martin Klinge bloggt `halbtags` und Frau Henner schickt `viele Grüße aus der Provinz`.

Mhm, haben alle Namensgeber eine Absicht verfolgt oder fiel ihnen der Name ihres Blogs rein zufällig als Idee des Tages wie Schuppen von den Augen? Nun, diese Frage bleibt wohl erstmal ungeklärt, bis sich der erste Leser mal auf unseren Blog verirrt und dann vielleicht den Kommentar Button drückt.

Wir jedenfalls rätselten mehr als eine Stunde über sinnvolle Namensgebungen mit Stift und Papier, Smartphone im Anschlag und netten Ratgebern an den Nachbartischen – und mit plötzlich ganz durstigen Kehlen. Der nette Toni war so nett, uns eine dritte Runde Cappuccino incl. eines Ramazzotti zu servieren und stellte dazu fest, am Nachbartisch saßen Referendare, dass es sich wohl mittlerweile mehr um ein `Lehrercafe` als um seine `Tonis Cafestube`handeln würde.

„Ha!!!“, schrien wir alle gleichzeitig auf. „Das ist es doch!“

Der Blog war geboren…

Viele Grüße eure Ela

 

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21 Gedanken zu “Wie kommen Lehrerblogs zu ihrem Namen?

  1. Wie schön 🙂
    Ich freue mich auf eure Beiträge und habe euch gleich mal abonniert. Viel Freude beim Schreiben!
    Der „Halbtagsblog“ entstammt natürlich dem Vowurf, Lehrersein sei doch ein „Halbtagsjob“. 😉

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  2. Ha, natürlich, Lehrer und Kaffee, das dürfte ja auch das Klischee schlechthin sein, was? 😉
    Klingt nach einem interessanten Projekt, und da ich ja nach wie vor Kontakte ins ein oder andere Lehrerzimmer hab und mich dafür interessiere, bleib ich auch gleich mal da, so auf ein Glas Spezi. 😉

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  3. Hallo,
    ich glaube jeder Blogname hat einen Grund bzw. einen Hintergrund. Und wenn sich dahinter – wie bei euch – eine schöne Geschichte verbirgt, noch besser!
    Mein Blog heißt z.B. „Allein unter Lehrern“ und bekam den Namen, weil ich schon während des Studiums begann in einer Schule zu arbeiten und mich dann plötzlich „Allein unter Lehrern“ befand 😉

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  4. Ihr hattet uns gefragt, wie wir als Schülerblog zu unserem Namen gekommen sind.
    Tatsächlich war es wie bei Euch Teamwork: Als wir mal wieder eine Kuriosität im Unterricht erlebt hatten, kamen wir auf die Idee, dass wir die Ideen unbedingt zu Papier bringen müssen, damit wir uns in ein paar Jahren noch darin erinnern können. Aus der Idee wurde dann der Blog, weil wir so beide darauf Zugriff haben können. Weil wir beide eigentlich am liebsten unsere Notizen mit Bleistift machen, kam Marie auf die Idee „abgebrochenerbleistift“. Auf diesen Vorschlag musste ich natürlich kontern: „Spitze Gedanken aus stumpfen Unterrichtsstunden“! So ist gleichzeitig unser Name und unser Untertitel entstanden – ganz demokratisch im Politikunterricht (und weil wir das hier auf einem Lehrerblog schreiben, müsste es natürlich „nach dem Unterricht“ heißen. Wie könnten sich Schüler nur mit unterrichtsfremden Dingen beschäftigen?!).

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    • Hallo ihr beiden,
      danke für eure Beschreibung zur Entstehungsgeschichte eures Blogs und der dazugehörigen Namensgebung. Die Idee, Erlebtes auf Papier oder wie hier, digital festzuhalten, finden wir fantastisch. Die Namensgebung erinnert uns an einiges, was wir jeder von uns selbst erlebt haben. „Spitze Gedanken aus stumpfen Unterrichtsstunden“ finden wir perfekt. Euer Blog gefällt uns richtig gut. Macht weiter so, klasse. LG

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  5. Hey, ich grüße auch mal zurück *wink*

    Bei mir ist es einfach: Mein Blog ist mein Mantra, welches ich noch nicht wirklich gut einhalten kann. Mir wurde von Anfang an gesagt, dass mein zu offenherziges Naturell wohl mein größtes Problem im Referendariat sein würde. Ich solle öfter mal „Lächeln und Nicken“ und fünf gerade sein lassen.

    Damit ich mich daran besser erinnere, wurde es auch gleich mein Blogtitel 🙂

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    • Das ist eine schöne Entstehungsgeschichte. Vielen Dank dafür. 🤗
      Mir wurde mal gesagt, ich würde mein Herz auf der Zunge tragen, zu viel Menschlichkeit sei nicht gut in unserem Job. Ich empfinde diesen Ratschlag bis heute seltsam. Und ganz ehrlich, ich habe mir meine Menschlichkeit bewahrt und habe dadurch eine wunderbare Lehrer-Schüler-Beziehung entwickeln können. LG Ela

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      • Das ist in der Tat eine andere Hausnummer. Bei mir beinhaltet der Ratschlag nur, dass ich mir öfter mal meinen Teil denke ^.^ Das halte ich tatsächlich für recht zuträglich.

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  6. Ein ‚Hallo‘ ins Lehrercafe! Schöner Name übrigens, klingt sehr gemütlich 🙂

    Ihr hattet gefragt, wie es zu meinem Lehrerblognamen kam.
    Recht einfach eigentlich, ich unterrichte Deutsch und Chemie. Dadurch renne ich entweder ständig in die Sammlung und suche Chemikalien zusammen oder sitze mit einem Deutschbuch irgendwo rum. Tadaa, Blogname 😉

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  7. Hallo ins Lehrercafe!
    Jetzt komme ich auch mal dazu, hier etwas über den Namen zu schreiben…euren Namen finde ich übrigens sehr schön. Vor allem ist es toll, dass ihr euch wirklich so regelmäßig zum Austausch trefft. Ich merke selber, wie sehr es hilft, einfach mal mit anderen Referendaren über dies und jenes zu reden.

    Meinen Blog habe ich schon zu Studienzeiten ins Leben gerufen und auch länger über den Namen gerätselt. Letztlich bin ich bei „neuesvomschreibtisch“ gelandet, weil der Name so naheliegend war…ich habe einefach viel am Schreibtisch gesessen und das meistens auch gerne. Mein Pseudonym „kielerkrimskrams“ verweist auch noch in diese Zeit, habe ich doch an der schönen Ostseeküste studiert. Ich wollte es erst ändern, als ich umgezogen bin, fand das dann aber nicht richtig. Es hätte sich falsch angefühlt, es zu ändern und so ist es geblieben.
    Ich wünsche euch viel Erfolg mit eurem kleinen Blog und weiterhin nette Kaffeerunden! 🙂

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    • Hallöchen kielerkrimskrams. Danke für deine nette Beschreibung. Ach ja, die Ostsee. Liegt ja nahe, so wegen kiel….
      Unseren Austausch im Cafe genießen wir schon lange, und wir wissen eigentlich gar nicht, wieso wir so lange nicht auf die Idee mit einem Blog gekommen sind. Und nun erweitern wir unseren Austausch noch mit Beiträgen und dem Kommentieren – macht Spaß, ist wertvoll und bringt auch durch den Austausch mit euch anderen Bloggern weiter.

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